Rundbrief & News

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GESCHAFFT ! Kollegin ist Heilig nach achthundert Jahren!  
Endlich heilig nach 800 Jahren! Heute, Donnerstag den 10. Mai 2012 wurde sie heilig gesprochen. Das achthundertjährige Prüfungsverfahren des Vatikans wurde im Jahr 2011 zum Abschluss gebracht und am 10. Mai 2012 dehnte Papst Benedikt XVI. die Verehrung der hl. Hildegard auf die ganze Kirche aus und schrieb sie in das Verzeichnis der Heiligen ein
Hier Hilde mit neuer Vision

Es geht auch anders. Dr. Edith Stein: Ein Beispiel für die zügige (nur 50 Jahre post mortem!) erfolgte Heiligsprechung von jemanden mit Doktortitel und jüdischer Geburt - nun, letzteres war Jesus auch - aber bei unserer berühmten Medizinerin HILDEGARD VON BINGEN (gestorben 1179 mit 81 (!) Jahren, Zeitgenossin Kaiser Barbarossa, dem sie eindringlich ins Gewissen redete!) dauerte es fast 800 Jahre und auch dann noch geschah es nur aus Versehen: unser Papst Benedikt XVI. nannte sie in seiner Generalaudienz am 1. September 2010 „Unsere Heilige Hildegard!“. Überrascht darauf hingewiesen das sie noch gar nicht heilig sei, hatte er sie dann heute Donnerstag den 10. Mai 2012 im Nachschlag schnell endgültig heiliggesprochen. Bravo, Benediktus!
Hier Edit mit neuem Hütchen

Quellen: http://www.heiligenlexikon.de/Biographi ... Stein.html und http://www.heiligenlexikon.de/ und http://www.heilkraeuter.de/heiler/hilde ... aeuter.htm

Akazien-Exitus auf Ebertanlage 
Achtung, was geht hier vor: die Stadt fällt die Akazien in der Ebertanlage. Selbst den Fällern fällt das Fällen schwer, und uns, der Bürgerinitiative: Keine-Ebert-Bahn.de schwimmen die Felle weg, wenn die Akazien gefällt sind. Hier stirbt gerade die dritte oder vierte, völlig gesunde (ich habe persönlich den Stamm und die über 50 Jahresringe geprüft!) Akazie und schnell wird mit Bohlen das Loch abgedeckt. Wenn man es ehrlich meinte. würde wenigstens nachgepflanzt statt zugemacht!



Schreiben Sie bitte Briefe an unseren Bürgermeister: "Stopp it!" Sollen hier etwa Fakten für die Oberleitungsmasten der Strassenbahn geschaffen werden??

Arzt-Tel-Nummer im Notfall 
Unter der Nummer 116117 wird es bald (voraussichtlich ab 16.4.12) in ganz Deutschland und wahrscheinlich noch in diesem Jahr auch in ganz Europa eine einheitliche Arzt-Rufnummer geben. Das war zwar schon längst fällig, denn es ist technisch und finanziell (Anruf immer kostenlos für Patienten, wird von den Ärzten getragen!) einfach, aber hat doch viel Absprache gebraucht.
Nun gut, hier ist sie, die einheitliche Nummer OHNE VORWAHL überall und ohne Kosten: 116117
Schön wenn Technik hilfreich ist.
Aber wahrscheinlich wird wieder irgendsoein Telefonfuzzi denken, es sei doch viel einfacher, wenn man gleich eine Vorauswahl trifft: "Drücken Sie bitte die eins, wenn Sie privat den Arzt zahlen wollen, drücken Sie die zwei wenn sie AOK sind, drücken Sie die drei wenn sie in einer Ersatzkasse sind, drücken sie die vier, wenn Sie im Ausland versichert sind. Halten Sie Ihre 12stellige Kasssen- und Mitgliedsnummer bereit (finden Sie auf Ihrer "Gesundheitskarte". Reste on linje, silvuplä... der nächste Platz ist bereits für Sie reserviert.... "auf du junger Wandersmann" - "muß i denn, muß i denn zum Städlele hinaus" - "Das Lieben bringt viel Freud!" Reste on linje, silvuplä... der nächste Platz ist bereits für Sie reserviert....

Oh je. Falls Sie aber wirklich krank sind, lassen Sie lieber die Finger von der Tastatur und nehmen Ihre Beine unter den Arm und gehen zu Ihrem Hausarzt. Da sehen Sie wenigstens, wie viele noch vor Ihnen warten.

Super-TIPP zur Sicherheit IHRER Emails !! 
Wenn Sie was wirklich nur an einen Empfänger senden, wirklich sicher gehen, daß nur sie/er es liest und die mail NIE weitergeleitet kann: dann nutzen Sie dieses tool und Ihre mail/Bild ist a) nur zwei Tage sichtbar und b) löscht sich nach dem ersten Anschauen sofort und vollständig und c) Sie können nachprüfen, wer es gesehen hat und wann!
Funktioniert - habe es eben überprüft. Senden Sie mit: www.onetimesecret.com


NEULICH IN HANNOVER 
Auf einer Party bei M. (Bild ist nicht gestellt, sondern real, nur vom Blogger X mit Sprechblasen versehn. Ich würde es mit dem alten Heidelberger Strassenmusikantenspruch sagen:
"Schabst du das Cello, schäbiger Schuft?
Nein, ich gige die Geige, garstiger Gauch!"


Verres, Marschmeyer und G.auf einer der M.-Partys
Quelle http://extra3.blog.ndr.de/

Ebertanlage soll zur Ebert-TRASSE werden: Nein! 

Betreff: Leserbrief an RNZ Stadtredaktion

Anlage oder Trasse? Unsere Stadtoberen müssen wissen was sie tun...
Aber sie müssen es auch erklären können, warum sie die schöne mit alten Plantanen bestandene Anlage in Trasse umtaufen wollen. Nicht umsonst ist die parkähnliche grüne Lunge der Friedrich-Ebert-ANLAGE mit verantwortlich, warum diese schöne Gegend nicht einfach Ebert-Strasse getauft wurde, sondern "Anlage".  Aber jetzt wird es noch schlimmer, wenn wir eine Strassenbahn-Trasse dort hinlegen wollen, müssten wir diese Strecke auch in Ebert-TRASSE umtaufen.

Bislang hat Heidelberg in der Altstadt zwei große Bausünden, eine ist der Abriss der alten Barockhäuser in der Grabengasse wegen des Baus der Triplex-Mensa 1974 gegenüber der Universität, die zweite Sünde der Wasch-Beton-Komplex Kornmarkt-Parkhaus. Beides passt wie die Faust aufs Auge. Jetzt will der Gemeinderat eine dritte dazustellen: Eine Strassenbahn bauen durch die Friedrich-Ebert-Anlage: nur für die 750 m Länge der bereits jetzt schon und planungsmäßig auch weiterhin mit Bussen angebundenen Strecke soll zusätzlich eine Bempel fahren, die dann  - ähnlich wie in Lissabon - mit spezial kurzen Waggons die scharfe Steigung im 90  Grad Winkel um die Peterskirche knirschend kaum schaffen wird um dann den Löwenbrunnen am Uniplatz  zu umrunden oder mit Rangiergleis (zusätzlich zu den Linien- und Touristenbussen)  den Uniplatz zu verunstalten. Und die Bäume sollen fallen. Ach die vielen armen Juchtenkäfer... Über 75 wertvolle hohe Gehölze: Eiben, Spitzahorn, Bergahorn, morgenländische und abendländische Platanen: alles soll ersetzt werden durch die immerkahlen kalten Masten für die Hochspannungsleitung der Strassenbahn!!
Herrlich Aussichten! Was für ein Schildbürgerstreich, sowas überhaupt anzudenken!
Wir wehren uns gegen solche verfahrenen Pläne mit der Initiative www.keine-Ebert-Bahn.de  (wird gerade gegründet, die Domain ist schon belegt!)
Dr. Dieter Jung 

DER SEUFZER 


Ein Seufzer lief Schlittschuh auf nächtlichem Eis
und träumte von Liebe und Freude.
Es war an dem Stadtwall, und schneeweiß
glänzten die Stadtwallgebäude.
Der Seufzer dacht an ein Maidelein
und blieb erglühend stehen.
Da schmolz die Eisbahn unter ihm ein –
und er sank – und ward nimmer gesehen.
Christian Morgenstern 1871-1914



JETZT haben wir den KATARRH - ganz wie die alten Rittersleut 
Hatt' ein Ritter den Katarrh,
Damals warn die Mittel rar,
Er hat der Erkältung trotzt,
hat in seine Rüstung g'rotzt.
Ja, so warn's, ja so warn's,
ja, so warn's die alten Rittersleut'.


Ja, so geht’s auch heut... eine mögliche Version, es stehen viele im Netz
http://www.golyr.de/fredl-fesl/songtext ... 74865.html

hier die vom VdSt Sie ist meine liebste und die längste Version....
http://www.vvdst.org/studentenlieder/20 ... sleut.html

Aus der habe ich die Zeile mit dem Katarrh - Ich komme drauf, weil die Grippewelle zur Zeit rollt, aber als Rittergrippe, wo man nur Schneuzen kann, denn es ist keine Influenza mit 40 Fieber sondern eine Rotz-u.-Schleim Grippe mit mild erhöhten Temperaturen.... Also eine Er"kält"ung von der Kälte draussen geboostert.

Aber wir haben heuer (11.2.12) ein Ereignis mir bislang unbekannt zu feiern: eine geschlossene feste glitzernde Eisdecke verbindet die Altstadt mit dem Neuenheimer Ufer: werden die Stadtoberen sie freigeben?


Der Reiter und der Bodensee

Der Reiter reitet durchs helle Tal,
auf Schneefeld schimmert der Sonne Strahl.
Er trabet im Schweiß durch den kalten Schnee,
er will noch heut an den Bodensee;

Noch heut mit dem Pferd in den sichern Kahn,
will drüben landen vor Nacht noch an.
Auf schlimmem Weg, über Dorn und Stein,
er braust auf rüstigem Roß feldein.

Aus den Bergen heraus, ins ebene Land,
da sieht er den Schnee sich dehnen wie Sand.
Weit hinter ihm schwinden Dorf und Stadt,
der Weg wird eben, die Bahn wird glatt.

In weiter Fläche kein Bühl, kein Haus,
die Bäume gingen, die Felsen aus;
so fliegt er hin eine Meil und zwei,
er hört in den Lüften der Schneegans Schrei;

es flattert das Wasserhuhn empor,
nicht andern Laut vernimmt sein Ohr;
kein Wandersmann sein Auge schaut,
Der ihm den rechten Pfad vertraut.

Fort gehts, wie auf Samt, auf dem weichen Schnee,
wann rauscht das Wasser, wann glänzt der See?
Da bricht der Abend, der frühe, herein:
Von Lichtern blinket ein ferner Schein.

Es hebt aus dem Nebel sich Baum an Baum,
und Hügel schließen den weiten Raum.
Er spürt auf dem Boden Stein und Dorn,
dem Rosse gibt er den scharfen Sporn.

Und Hunde bellen empor am Pferd,
und es winkt ihm im Dorf der warme Herd.
"Willkommen am Fenster, Mägdelein,
an den See, an den See, wie weit mags sein?"

Die Maid, sie staunet den Reiter an:
"Der See liegt hinter dir und der Kahn.
Und deckt' ihn die Rinde von Eis nicht zu,
ich spräch, aus dem Nachen stiegest du."

Der Fremde schaudert, er atmet schwer:
"Dort hinten die Ebne, die ritt ich her!"
Da recket die Magd die Arm in die Höh:
"Herr Gott! so rittest Du über den See!

An den Schlund, an die Tiefe bodenlos,
hat gepocht des rasenden Hufes Stoß!
Und unter dir zürnten die Wasser nicht?
nicht krachte hinunter die Rinde dicht?

Und du wardst nicht die Speise der stummen Brut?
Der hungrigen Hecht' in der kalten Flut?"
Sie rufet das Dorf herbei zu der Mär,
es stellen die Knaben sich um ihn her;

die Mütter, die Greise, sie sammeln sich:
"Glückseliger Mann, ja, segne du dich!
Herein zum Ofen, zum dampfenden Tisch,
brich mit uns das Brot und iß vom Fisch!"

Der Reiter erstarret auf seinem Pferd,
er hat nur das erste Wort gehört.
Es stocket sein Herz, es sträubt sich sein Haar,
dicht hinter ihm grinst noch die grause Gefahr.

Es siehet sein Blick nur den gräßlichen Schlund,
sein Geist versinkt in den schwarzen Grund.
Im Ohr ihm donnerts wie krachend Eis,
wie die Well umrieselt ihn kalter Schweiß.

Da seufzt er, da sinkt er vom Roß herab,
da ward ihm am Ufer ein trocken Grab.

Gustav Schwab


hier noch eine Version der Rittersleut, wieder mit neuen Zwischenideen...
http://www.golyr.de/fredl-fesl/songtext ... 74865.html

Übrigens Kater kommt von Katarhh (weil die Studenten nach dem Suff immer ihren dicken Kopf überspielen wollten, sagten sie, ich habe den Katarhh so oft, dass man es als Kater verballhornte. Und Katarhh wiederum verstehen Sie, wenn Sie die griechische Weisheit "Panta rhei": Alles fließt kennen, denn katarrhein = gr. = alles fließt nach hinten runter. Wobei wir beim wichtigsten Abwehrmittel nach der Infektion sind: Den Schleim nicht ausspucken oder ins Taschentuch, sondern schlucken, denn der Darm ist das größte Immunorgan und baut am schnellsten Antikörper...



schön, dass es nochmal KALT wird, aber noch lange kein Grund 
daß die Schlosswiesen als Parkplatz umfunktioniert werden, nachdem man schon die häßliche Wolfs-Schanze als Ticketoffice vors Schloss gebaut hat, nur damit die Schlossangestellten nicht die 200 m vom Schlossparkplatz oberhalb der Strasse laufen müssen, sondern bis vor ihren warmgef.... Schreibtischsessel fahren können und ihre Gehwarzen nur noch auf 20 m abradieren müssen. Statt dem Wessendorf-Wahn einer Restauration barocker Buxbäume haben wir jetzt den Büro-Schlaf-Beamten, dem auf seinem Weg vom S.U.V. zum Schloss nicht eine Bauchfettzelle wegschmelzen soll. MENSCH BEWEGT EUCH !!



Aber das ist doch schön, dem Dehio sei Dank, dass wir den Grundsatz - im wesentlichen wenigstens im alten Schloss - gefrönt haben: Conservieren statt Restaurieren. Also so lassen wie es war, statt goldene Kuppeln als Krönung von Heidelberg zu schaffen...

HUCH WIRD ES KALT 
Hallo! Hoch Dieter kommt!

Es ist zwar nur eine alte Wetterweisheit. Eine von vielen. Aber die lässt uns erzittern: Heute ist Vigilius. Und heute friert es.
Schon jetzt liegen die Temperaturen nachts oft im zweistelligen Minusbereich. Und die richtige Russenkälte von Hoch „Dieter“, der hat Hoch „Cooper“ mittlerweile abgelöst, ist noch gar nicht bei uns. Die kommt erst am Donnerstag.
„Die Kälte wird sich mindestens bis kommenden Dienstag halten. Und bis zur Monatsmitte kommen die Temperaturen am Tag kaum über den Gefrierpunkt“, erklärt Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal „wetter.net“ am 31.1.2012
Vigilius (* um 500; † 7. Juni 555) war römischer Bischof und Papst von 537 bis zu seinem Tode. Von allen Päpsten war er das am längsten amtierende Kirchenoberhaupt. Und er beschädigte den Ruf der Kirche am meisten, nicht durch borgia-eske Ausschweifungen, sondern weil er die Unfehlbarkeit des Papstes als erster Papst mal wagte anzuzweifeln.



Zur Zeit 
Sapienti sat: Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, 10. Buch, 8. Kapitel
http://gutenberg.spiegel.de/buch/1479/10


Schaf im Wulffspelz 
Der Lindenbaum-Traum ist eine gleiche Lüge, nein, natürlich nicht, Herr Schaf im Wulffspelz, wie Müller/Schubert sie sich andachten.... in keinen Lindenbaum können Sie das tun, was Schubert einfach erträumt behauptet: seinen Namen schneiden: Das geht. wie jeder naturbeobachtende Mensch erkennt, nur in Buchen. (Remember: Buch-Stabe) Eine Linde hat eine Rinde, in die noch nie ein einziges Wort geritzt wurde, denn sie ist so aufwürfig rauh, dass dort keine Botschaft erkennbar wäre... wo kennen wir denn das her. (Schauen Sie die Lindenrinde auf wiki an, oder mutig gar in realo). Ok. Good bye. Lindentraum.



Ein so gutes Neues Jahr wie das Alte wünschen wir Ihnen 
und raten Sie mal. wo das Wetter am besten in Deutschland war??? (Artikel FAZ 2.1.12) Und das bei dem Dauerregen, der den diesjährigen Jahreswechsel begleitete...




Puh, mir steht der Schweiss auf der Stirne. Heidelberg, der heisseste Ort der BRD !!!

Zum heutigen Kauf einer Wolke durch SAP 


Auf de schwäbsche Eisebahne gibt's gar viele Haltstatione, 
Was meinen Sie zum 21-er Problem?

Frau stimmt "NEIN" und ist für den neuen Bahnhof: „Wenn der Wind der Veränderung weht, erhöhen die einen ihre Mauern, bauen die anderen Windmühlen. Warum müssen Leute immer grundsätzlich gegen Veränderungen sein? Fast denkt man nur aus Kuschelgefühl weil es unterm gemeinsamen Schirm so schön ist.“

Mann stimmt "JA" und ist gegen den neuen Bahnhof : „Zustimmung, Frau, zu Deinen Gedanken. Nur: wir denken schneller irgendwo hinzukommen, und kommen doch nur schneller unter die Erde, da sollen wir doch lieber auf dem Boden bleiben, da geht’s schon schneller zu als der Schwab einschätzen kann:

Auf de schwäbsche Eisebahne gibt's gar viele Haltstatione,
Schtuegart, Ulm und Biberach, Mekkebeure, Durlesbach!
Rulla, rulla, rullala, rulla, rulla, rullala,
Schtuegart, Ulm und Biberach, Mekkebeure, Durlesbach!

Auf de schwäbsche Eisebahne wollt amal a Bäurle fahre,
geht am Schalter, lüpft de Hut. "Oi Bilettle, seid so gut !"
Refrain... Rulla, rulla, s.o.

Eine Geiß hat er sich kaufet und daß sie ihm nit entlaufet,
bindet sie de guete Ma hinte an de Wage a.

"Böcklie, tu nuer woidle springe, 's Futter werd i dir scho bringe'.
Setzt si zu seim Weible na und brennt's Tabakspfeifle a.

Auf de nächste Statione, wo er will sei Böckle hole,
findt er nur no Kopf und Soil an dem hintre Wagetoil.

Do kriegt er en große Zorne, nimmt de Kopf mitsamt dem Horne,
schmeißt en, was er schmeiße ka, d'm Konduktör an Schädel n

"O, du kannst de Schade zahle, warum bist d'so schnell gefahre!
du alloin bist schuld dara, daß i d'Geiß verlaure ha!"

und mit solchen Filmen läuft unsere mailbox zur Zeit voll:
http://www.mitjastimmen.de/bahn/s21-film/home


WAS WAR ALLES AM 9. NOVEMBER 
Zunächst die beiden wichtigsten 9. November

(man nennt diesen Tag ja schon den Schicksalstag der Deutschen!!)

1918: Novemberrevolution: Am 9. November 1918 verkündet Maximilian von Baden eigenmächtig die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. und betraut Friedrich Ebert mit den Amtsgeschäften. Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft vom Reichstagsgebäude aus die „deutsche Republik“ aus.

1989: Am 9. November 1989 fiel die Mauer




Und hier die sonstigen 9. "Novembers":

1799: Am 18. Brumaire VIII ( = 9. November 1799) führt Napoléon Bonaparte mit Unterstützung seines Bruders Lucien einen Staatsstreich durch und beendet damit offiziell die Französische Revolution. Die Mitglieder des Direktoriums werden abgesetzt und verhaftet.


1848: Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich: Robert Blum, linksliberaler Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung, wird nach der Niederschlagung des Oktoberaufstands von Wien im Rahmen der Märzrevolution unter Missachtung seiner Abgeordnetenimmunität am 9. Novemberg 1848 von einem Hinrichtungskommando erschossen.


1918: Novemberrevolution: der Reichskanzler Max von Baden erklärt eigenmächtig am 9. November 1918 gegen 12h die Abdankung des Kaisers Wilhelm II. und den Verzicht der Nachfolge des Thronfolgers, angeblich ohne Rücksprache mit dem Kaiser.
Gegen 14h erklärte Phillip Scheidemann vorm Reichstagsgebäude „die deutsche Revolution“ und rief Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten aus, sich selbst zum Reichskanzler.
Gegen 16h erklärte dann Karl Liebknecht vom Spartakusbund die Räterepublik für Deutschland und gründet die Zeitung Die Rote Fahne.
Abends gegen 20h formierte sich der Rat der Volksbeauftragten, dessen Bemühen (nach Weimar fliehend wegen den Unruhen in Berlin) schließlich zur Weimarer Republik führte.

1923: Der Hitler-Ludendorff-Putsch wird von der Bayerischen Landespolizei vor der Feldherrnhalle in München blutig niedergeschlagen, nachdem der Bayerische Ministerpräsident Gustav Ritter von Kahr über den Rundfunk seine Unterstützung für den Putsch zurückgenommen und die Auflösung der NSDAP erklärt hat.


1938: Reichspogromnacht: Im Deutschen Reich kommt es am 9. November stattlich gelenkt reichsweit zu organisierten Übergriffen gegen Juden und jüdische Einrichtungen, bei denen unter anderem Synagogen in Brand gesteckt werden. Polizei und Feuerwehr haben Weisung, nur nichtjüdisches Eigentum zu schützen.


1967: Bei der feierlichen Amtseinführung des neuen Rektors der Hamburger Universität entfalten Studenten ein Transparent mit dem Spruch "Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren", der zum Symbol der 68er-Bewegung werden wird.


1974: Nach 58 Tagen Hungerstreik stirbt RAF-Mitglied Holger Meins in der Justizvollzugsanstalt Wittlich.



1989: Fall der Berliner Mauer: Nachdem SED-Politbüromitglied Schabowski auf einer im DDR-Fernsehen übertragenen Pressekonferenz die Gewährung von Reisefreiheit bekanntgegeben und die Nachfrage nach dem Beginn dieser Regelung mit „Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich“ beantwortet hatte, strömen Tausende zu den Grenzübergangsstellen: Beginnend mit dem Übergang Bornholmer Straße öffnen sich für die DDR-Bürger damit die Berliner Mauer und die anderen innerdeutschen Grenzen.


BADEN? HOHENZOLLERN? WÜRTTEMBERG ??? 
Am 27. November findet ja die große Volksabstimmung statt, wohl die größte seit der Frage ob wir Baden, Hohenzollern oder Württemberg oder BaWue heissen sollen. Und dann wurde doch auch nicht das Ergebnis der Abstimmung sondern der Wille der Politiker durchgesetzt... Hier behandelt die Bruchsaler Online-Zeitung mal die Qualität der Wahlplakate für die Kopfbahnhof-Wahl. Was ist Ihre Voraussage?


http://www.designtagebuch.de/ja-oder-ne ... more-12386

Volksentscheide habe im Süden Tradition: Im Jahr 2010 fand in Bayern ein Volksentscheid über ein absolutes Rauchverbot im öffentlichen Raum statt. Daran nahmen 37,7% der Stimmberechtigten teil. 61% der abgegebenen Stimmen wurden für den Gesetzentwurf "Für echten Nichtraucherschutz!" abgegeben, 39% dagegen. Damit wurde das deutschlandweit strikteste Rauchverbot eingeführt.[9]

Im Jahre 1951, (m 9.Dez.51) fand eine Abstimmung statt, ob es ein gesamtes Südwestland geben soll (genannt Baden-Württemberg) oder ob es drei Länder geben sollte, Baden, Hohenzollern und Württemberg. In Baden gab es eine Mehrheit von 52 Prozent für Baden! Das wurde dann aber mit einem juristischen Kniff unter den Tisch gekehrt, indem man nachträglich sagte, es gälte nicht die Landesebene, sondern das Gesamtresultat und da mußte sich die Badenser dann von den Württembergern schlucken

11.11.11 
Dieses Jahr haben wir vier außergewöhnliche Daten: 1.1.11 / 1.11.11 /
11.1.11 / 11.11.11.

Manche erhoffen sich Magisches davon....


Am 18.10.2011 um 01:38 schrieb ein Bekannter von uns

Weil ich doch denke, dass in Feng Shui ein Gehemnis wohnt, sende ich diese
eMail an 8 mal 8 gute Freunde, die ich alle bitte für mich und uns Lotto zu
spielen, denn wenn wir dem Gott des Geldes keine Plattform geben kann er
sich auch nicht entfalten.

Und hier nun die Mail zu dieser Aktion:

Ihr Lieben,

der Monat Juli dieses Jahres hatte 5 Freitage, 5 Samstage und 5 Sonntage.
Dies ist nur alle 623 Jahre der Fall. Die Chinesen nennen dieses Phänomen
"ein Sack voller Geld" und das ist noch nicht alles:

* Dieses Jahr haben wir vier außergewöhnliche Daten: 1.1.11 / 1.11.11 /
11.1.11 / 11.11.11.

* Zudem hat der Monat Oktober dieses Jahr 5 Sonntage, 5 Montage und 5
Samstage. Das ist nur alle 823 Jahre der Fall. Wenn Du die letzten beiden
Zahlen Deines Geburtsjahres mit dem Alter, welches Du dieses Jahr geworden
bist, zusammenzählst, erhältst Du die Zahl 111. Diese Zahl ist dieses Jahr
für alle gleich!!!! und das bedeutet das Jahr des Geldes!!! Diese Jahre
sind
hauptsächlich als "Besitz von Geld" bekannt.

Dieses chinesische Sprichwort sagt, dass du dies 8 guten
Freundinnen/Freunden weitersagen musst und das Geld kommt in den nächsten
4
Tagen, wie es durch das Feng-Shui erklärt ist. Diejenigen, die es nicht
weiterleiten, erhalten auch kein Geld.

Teste das mal - es ist zwar unglaublich, aber es stimmt tatsächlich!


Also Leute, Ihr wisst worum es geht - seid umarmt.


Lieber H,

8x8 gute Feunde, das ist ja schon fast facebookmäßig! Wir haben höchstens ein mal vier, aber dennoch freue ich mich, an dem Versuch teilzunehmen, indem ich einer randomisierten Gruppe Patienten den Auftrag gebe und diese dann am 12.11.11 fragen werde, wie groß ihr so induzierter Geldzufluß denn gewesen ist.
Immerhin hat der Brief nicht die bei anderen Kettenbriefen so böse Klausel: Wenn ihr es nicht macht, wird Euch viel Geld genommen werden!
Einmal, ich gestehe, habe ich auch so einer Einflüsterung gehorcht, als Kohl sagte: "Ich sehe blühende Landschaften im Osten!" und wir haben dort investierend die Hälfte des bislang erworbenen Vermögens verloren...
Liebe Grüsse Dein Dieter


Literaturnobelpreis 
Tomas Tranströmer hat heute den Literatur-Nobelpreis bekommen. Hier einige seiner Verse (Haiku-Stil)

Großer und langsamer Wind
aus der Bibliothek des Meeres.
Hier darf ich ruhen.

Die Begräbnisse kommen
dichter und dichter
wie die Strassenschilder
wenn man sich einer Stadt nähert.

Ich spiele Haydn
Der Klang sagt, daß es die Freiheit gibt
und das jemand dem Kaiser keine Steuern zahlt.
Ich hisse die Haydnflagge: Sie bedeutet
Wir ergeben uns nicht. Aber wollen Frieden.

Kurzurlaub in Flandern / Ostende, Belgien Naja. Wenn man eine Strasse pflastert, oder nur irgendwas baut, kommen oft, wie zum Beispiel bei der Heidelberger Bahnstadt, „nen paar Milliönsche mehr druff“. Man kann’s aber auch anders machen. Nämlich bis zum letzten Sandkorn, das man von der neu gebauten Promenade fegt, alles schon schön vorausberechnen. Das ist calvinistisch-protestantisch-max-weberische Ethik in Reinkultur. Bis auf den Hundertstel Euro genau berechne ich die Kosten, da ist nicht Platz für einen Millimeter Überfluß. Was die Erneuerung der Strasse kostet? Naja. 6 Millionern. Und 12 Tausend Euro für die Pflaster-Steine, und 218 Euro für den Absperrzaun. Und 68 Cent für das Pflaster, das der letzte Abbauer des Zaunes wegen der dabei geholten Schürfwunde am Finger braucht. Ist alles gut berechnet. Man möchte VLAAMS GEWEST sein. dj  



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