Kritik des Herzens
Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heiß geliebte Pflanze.
Wilhelm Busch (1832-1908)
Liebe Patientinnen und Patienten,
Nach einer kurzen Pfingstpause sind wir pünktlich zum Start in den Juni wieder für Sie da.
Auf dem ältesten Holzschnitt von Heidelberg stehen nur vier Worte: Geist, Peterskirche, Neckar und Kastanie. Schon damals wurde darauf hingewiesen, wie besonders und wichtig die Esskastanien an der Nordseite des Königsstuhls für unsere Gegend sind, die unser aktuelles Titelbild schmücken. Es waren die Römer, die diese schöne Frucht wieder zu uns zurückbrachten, die während der Eiszeit in Gefilde südlich der Alpen verdrängt worden war. Die Blüte der Esskastanie ist ein gelbes Feuerwerk, das jedes Jahr pünktlich zum 6. Juni aufleuchtet.
Bitte beachten Sie: An Fronleichnam (Donnerstag, 4. Juni) bleibt unsere Praxis aufgrund des Feiertags geschlossen. Schon ab Freitag sind wir dann aber wieder wie gewohnt für Sie erreichbar.
Es grüßen Sie herzlich
Verena Jung, Christoph Jung, Dieter Jung und das gesamte Praxisteam
Essbare Pflanzen?
Viele Pflanzen, die im Garten als lästiges Unkraut gelten, sind in Wahrheit schmackhafte Wildkräuter und wahre Vitaminbomben. Hier sind sieben essbare Pflanzen, die sich oft von allein im Garten ausbreiten:
Giersch (Aegopodium podagraria): Der Erzfeind vieler Gärtner schmeckt ähnlich wie Petersilie und Möhre. Die jungen, hellgrünen Blätter eignen sich hervorragend für Salat, Pesto oder als Spinatersatz.
Löwenzahn (Taraxacum officinale): Er wächst überall und ist komplett essbar. Die jungen Blätter sind ein bitterer Salat, die Blüten eignen sich für Sirup oder als Deko, und die Wurzeln können geröstet werden.
Brennnessel (Urtica dioica): Ein Klassiker, der besonders im Frühjahr wertvoll ist. Brennnesseln schmecken gekocht ähnlich wie Spinat und sind reich an Eisen. Wichtig: Die jungen Triebspitzen ernten.
Vogelmiere (Stellaria media): Diese kleine, flach wachsende Pflanze schmeckt mild und leicht nussig, fast wie junge Erbsen. Sie ist ideal als Salatbeilage oder auf dem Butterbrot.
Gundermann (Glechoma hederacea): Das kriechende Kraut schmeckt intensiv würzig-herb. Wenige Blätter verfeinern Salate, Kräuterbutter oder Suppen.
Franzosenkraut (Galinsoga): Ein sehr häufiges, buschiges Beikraut, das oft im Gemüsebeet auftaucht. Es schmeckt mild und leicht nussig und ist ein großartiges Wildgemüse.
Spitzwegerich (Plantago lanceolata): Die Blätter haben einen feinen, pilzartigen Geschmack. Sie sind ein guter Salat-Zusatz und die Blütenstände können in Butter angebraten werden. Tipp: Achten Sie darauf, die Pflanzen an sauberen Stellen im Garten zu sammeln und sicher zu bestimmen.
Nach dem Gewitter
Der Blitz hat mich getroffen.
Mein stählerner, linker Manschettenknopf
ist weggeschmolzen, und in meinem Kopf
summt es, als wäre ich besoffen.
Der Doktor Berninger äußerte sich
darüber sehr ungezogen:
Das mit dem Summen wär‘ typisch für mich,
das mit Blitz wär‘ erlogen.
Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Vorsicht, nein, das ist nicht erlogen. Wir haben mehrere Patienten mit Blitzschäden, darunter lange anhaltende Herzrhythmusstörungen und typische Hautverbrennungszeichen. Auch das mit dem geschmolzenen Manschettenknopf ist nicht unglaubwürdig.
Bei Gewitter sollte man sich mit eng zusammengestellten Füßen hinhocken, nicht stehen bleiben und schon gar nicht unter freistehenden Buchen oder Eichen Schutz suchen. Sicheren Schutz bieten nur ein Auto oder eine kleine Mulde im Boden. Falsch ist es auch, sich flach hinzulegen, denn wenn der Blitz in der Nähe einschlägt, fließt der Strom durch den Boden ab. Dadurch entsteht zwischen Kopf und Füßen ein Spannungsgefälle. Ich habe das einmal selbst erlebt: Mein ganzer Körper zuckte zusammen und schnellte hoch wie ein gespannter Flitzebogen.
Oh Himmel über Heidelberg
Erinnert er mich doch immer an die Ballade von den Seeräubern von Berthold Brecht mit dem Refrain „O Himmel, strahlender Azur:
O Himmel, strahlender Azur!
Enormer Wind, die Segel bläh!
Laßt Wind und Himmel fahren! Nur
Laßt uns um Sankt Marie die See!
Und ja: Der Himmel über Heidelberg hat ein dreifaches Azur. Einmal stahlblau über den Pfälzer Löwen, einmal Türme von Kumulus-Wolken vor dem Gewitter über der Sternwarte und dann an manchem Morgen, die von den Abergläubischen „Chemtrails“ genannten Striche.
Ach!
Irgendwie bin ich sentimental bewegt, wenn ich diesen Grabstein südlich der Peterskirche sehe. Die Familie nutzte die ganze Höhe des Sandsteins, um auszudrücken, welchen Schmerz die vielen Hinterbliebenen empfanden. Selten ging mir beim Lesen ein solches „Ach“ so tief durch die Seele. Wer der Verstorbene war, warum er so früh starb und wann genau dies geschah, das alles ist längst vergangen und ruht in Frieden. Doch dieser Nachruf erweckt noch immer Mitgefühl. In der Morgensonne treten die Buchstaben klar hervor und sind mühelos zu lesen.
Karl Balser war ein deutscher Studienrat, Pazifist und Demokrat, der während der NS-Zeit aufgrund seiner politischen Haltung verfolgt wurde. Er war in Gymnasiallehrer in Heidelberg. Wer weiß an welcher Schule?
Das Pfeilerbrünnlein an Heilig-Geist
Wie Du, Tages erstorbner
Im Lärm der Gasse,
Des lauten Getriebes,
Quell, wie Du nachts hervortrittst:
Rein und lauter
In die Stille entsühnter Zeit,
Da die mild kühlende Stirn
Heitrer sich hebt, das Herz
Heiligem sich auftut!
Recht, Du springende Quelle,
Heiliges Wasser am heiligen Ort,
Die Du bescheidem
Dem Gekehl des hohen Kirchenpfeilers
Dich einschmiegst –
Recht, daß Tages Du schweigst,
Dich nicht hingibst, noch auch widersetzest
Dem Getöse der Welt, dem Markt
Dem Gemeinen –
Schweigen können zur Zeit,
Laut sich werden erst lassen, wenn der Gott uns
Preßt und schüttelt, wenn
Tief mit Schauern uns füllend –
Er in uns, wenn aus uns er tönt!
Karl Balser (1887–1976)
Tranquillitas in undis
So lautet ein Leitspruch, den wir im Autogenen Training vertiefen. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet tranquillitas Ruhe, Stille oder Gelassenheit, undis heißt „in den Wellen“. Sinngemäß lässt sich der Ausdruck also mit „Ruhe in den Wellen“ wiedergeben und beschreibt die innere Gelassenheit sowie da seelische Gleichgewicht, auch in schwierigen oder chaotischen Situationen. Gemeint ist eine Haltung der Ruhe und Stabilität trotz äußerer Unruhe.
Nutze diesen Ausdruck, um auch in Lebenskrisen seelische Ruhe zu bewahren. Du kannst ihn so üben:
Beim langsamen Einatmen durch die Nase (!) sprich innerlich das Wort „tranquillitas“, ganz ohne Lippenbewegung. Nach einer kurzen Atempause denke „in undis“ und atme anschließend langsam mit diesen Worten wieder aus. Ich habe diesen Spruch einmal in einer Schiffskoje auf einem kleinen Fischkutter gelesen, der bis nach Island hinausfuhr. Das hat mich tief bewegt, beruhigt und auch an Jesus erinnert. Mehr können wir in manchen Stürmen des Lebens oft nicht tun, als ruhig zu bleiben und auszuhalten.
So empfinde ich auch den Hanta-Sturm oder die aktuellen Ebola-Informationen: Wer weiß, ob all das wirklich kommt, sich wieder legt oder vielleicht sogar schon vorübergezogen ist? Mit seinem zunächst harmlosen Beginn erinnerte mich vieles an die ersten Tage der Corona-Zeit, als sich langsam eine große Unruhe ausbreitete.
Was ist das letzte Wort des Experten, bevor die Welt in die Luft fliegt? „Das ist praktisch unmöglich!“ Die Weltgesundheitsorganisation betont zwar, dass die Infektionsgefahr gering sei und die Situation nicht mit dem Coronavirus vergleichbar wäre. Eine Ansteckung sei nur bei engem und längerem Kontakt mit infizierten Personen wahrscheinlich. Trotzdem bleibt ein ungutes Gefühl: An Bord befanden sich Menschen aus zwölf Nationen, und selbst nach dem ersten Todesfall gingen noch zahlreiche Passagiere in verschiedenen Häfen von Bord.
Markus Evangelium 4 Kapitel, Vers 35: Und am Abend desselben Tages sprach er zu ihnen: Lasst uns ans andre Ufer fahren. Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm. Und es erhob sich ein großer Windwirbel, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde. Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig! Verstumme! Und der Wind legte sich und es ward eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben? Und sie fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind!
Wo die Abnehm-Spritze jetzt in aller Munde ist
Freut es mich, dass Goethe in seinem Faust auch einen guten Ratschlag dazu hat: ja, Faust fragt, womit er denn am bequemsten abnehmen könne.
Faust: „hat die Natur und hat ein edler Geist
Nicht irgendeinen Balsam herausgefunden?“
Mephistopheles: Mein Freund, nun sprichst du wieder klug!
Dich zu verjüngen, gibt’s auch ein natürlich Mittel;
Allein es steht in einem andern Buch, (Zeile 2350 zum Nachlesen)
Und ist ein wunderlich Capitel.
Faust: Ich will es wissen.
Mephistopheles: Gut! Ein Mittel, ohne Geld
Und Arzt und Zauberey, zu haben:
Begib dich gleich hinaus aufs Feld,
Fang‘ an zu hacken und zu graben,
Erhalte dich und deinen Sinn
In einem ganz beschränkten Kreise,
Ernähre dich mit ungemischter Speise,
Leb‘ mit dem Vieh als Vieh,
Und acht‘ es nicht für Raub,
Den Acker, den du erntest, selbst zu düngen;
Das ist das beste Mittel, glaub‘,
Auf achtzig Jahr dich zu verjüngen!Opus 4.6
Faust: Das bin ich nicht gewöhnt,
ich kann mich nicht bequemen
Den Spaten in die Hand zu nehmen,
Das enge Leben steht mir gar nicht an.
Mephistopheles: So muß denn doch die Hexe dran.
Faust: Warum denn just das alte Weib?
Kannst du den Trank nicht selber brauen?
Mephistopheles: Das wär‘ ein schöner Zeitvertreib!
Ich wollt‘ indeß wohl tausend Brücken bauen.
Nicht Kunst und Wissenschaft allein,
Geduld will bey dem Werke seyn.
Ein stiller Geist ist Jahre lang geschäftig,
Die Zeit nur macht die feine Gährung kräftig.
Und alles was dazu gehört
Es sind gar wunderbare Sachen!
Der Teufel hat sie’s zwar gelehrt;
Allein der Teufel kann’s nicht machen.
Wer schafft diesen Witz (man braucht natürlich anderer Tiere) zu verdeutschen?
God is making all the creatures for the Earth and is giving out sex lives to each animal. First, he turns to the human. “I’m giving you ten years of good sex life,” says God. The man’s face falls. “Is that all?” he asks. “I only have so much to go around, fella,” says God. He then turns to the monkey and says, “I’m giving you twenty years of a good sex life.” The monkey says, “Oh, I don’t need that much. Ten years would be more than enough for me.” The man, standing nearby, overhears this and says excitedly, “I’ll take those extra ten years!” “All right,” says God, “you get them.”
He then turns to the lion. “I’m going to give you twenty years of a good sex life.” The lion replies, “You know, God, I really think I would be happier with just ten.” The man starts hopping up and down: “I’ll take them! I’ll take the other ten years!” “You can have them,” says God to the man. He then turns to the donkey and says, “Now I am giving you twenty years of a good sex life. Is that all right with you?” “To tell the truth,” says the donkey, “I would also be satisfied with just ten.” God looks over to the man, who begins pleading with Him. “Oh, please! Let me have those extra ten years too!” God gives the man the other ten years of a good sex life and then retires for the day. This story explains why a man has ten years of good sex life, ten years monkeying around, ten years of lying about it, and then ten years of making an ass out of himself.
HISTORY OF THE PFALZ
Alemanni and Franks – The Age of the Migration Period
Europe was in a state of flux during the Migration Period, as the Roman Empire was collapsing. In the region of the modern-day Pfalz (Palatinate), the two spheres of influence—that of the Alemanni (in the south) and the Franks (in the north)—bordered one another around 550 AD. The Franks ultimately won this power struggle and, in the centuries that followed, profoundly shaped the history of Europe. During the Migration Period, the Romans were displaced by Germanic peoples belonging to the Alemanni tribe. Around 500 AD, the Alemanni were, in turn, defeated by the Franks—a confederation of several Germanic tribes originating from the region between the Rhine and the Weser rivers.
In the centuries that followed, the Franks established a vast empire spanning Central and Western Europe; this empire reached its greatest extent under Charlemagne (d. 814)—and its western portion is known today as France. In the Pfalz today, the Frankish era is primarily commemorated by various place names—for instance, Frankenthal or Frankenstein. In what is now Kaiserslautern, the royal court known as „Villa Luthra“ was established.
The Middle Ages: The Origin of the Name „Pfalz“
The renowned Emperor Frederick I Barbarossa commissioned the construction of a magnificent „Kaiserpfalz“ (Imperial Palace) adjacent to the existing Frankish royal court in Kaiserslautern; he and his successors utilized this complex as a temporary seat of government. During the Middle Ages, this region constituted the heartland of the Holy Roman Emperors—specifically those hailing from the powerful Salian and Staufer dynasties. Consequently, the region attained a position of exceptional prominence during this era: hundreds of castles and fortresses were erected throughout the Palatinate Forest („Pfälzerwald“) and the Palatinate Uplands („Pfälzer Bergland“).
As the Emperors were frequently on the move, they established so-called „Kaiserpfalzen“(Imperial Palaces) at various locations to serve as temporary seats of government; each of these palaces was administered by a „Pfalzgraf“(Count Palatine). The term „Pfalz“—used to designate such a temporary seat of government—derives from the Palatine Hill in Rome, where the Imperial Palace had stood since antiquity. Emperor Frederick I Barbarossa commissioned the construction of the Imperial Palace in present-day Kaiserslautern. Trifels Castle near Annweiler became one of the most important castles in the Empire; for periods of time, the Imperial Regalia—including the crown, scepter, orb, and Imperial Sword—were kept there.
The Electoral Palatinate
Since the Middle Ages, the greater part of our region belonged to the Electorate of the Palatinate on the Rhine (known for short as the „Kurpfalz“). In addition to the territory that constitutes the modern-day Palatinate, the realm encompassed numerous other territories—including the region east of the Rhine surrounding Mannheim and Heidelberg, which is still referred to as the „Kurpfalz“ today.
Heidelberg Castle served as the residence of the Electors. For a span of over 600 years—from 1214 to 1803—the Electoral Palatinate remained under the dominion of the House of Wittelsbach, one of Germany’s oldest noble dynasties. Their heraldic emblem, the Palatine Lion, features prominently to this day in the coat of arms of the state of Rhineland-Palatinate, as well as in the coats of arms of many local municipalities.
Wie herrlich sind die Frauen
Sie sind unser ganzes Glück.
Sie sind von Manne abgesehen.
Des Herrgotts Meisterstück.
Nur eines macht mich stutzig.
Er schuf uns die Frau.
Nur selbst nahm sich keine sich
Dazu war er zu sch….
Schau mal an, erhielt die Frauen sich ferne
denn er wusst, die Frauen herrschen gerne
hätte er ne Frau genommen,
da könnte es ihm passieren.
Da wäre nicht der Herrgott mehr
Da würde sie regieren!!!
Otto Reuter (1870-1931)
Erstaunlich, seit 1904 dürfen Frauen in Heidelberg studieren und seit 1920 wählen, doch mächtig waren sie schon immer! Im Folgenden gleich sieben Beweise dafür:
1. Hatschepsut: Eine der ersten großen Herrscherinnen überhaupt. Sie machte Ägypten reich und stabil und ließ monumentale Bauwerke errichten.
2. Wu Zetian: Die einzige Frau in der chinesischen Geschichte, die offiziell als Kaiser regierte. Sie stärkte Verwaltung, Bildung und Macht des chinesischen Reiches.
3. Kleopatra VII: Meisterin von Diplomatie und Machtpolitik; spielte eine Schlüsselrolle im Untergang der Römischen Republik
4. Elisabeth I: Führte England in ein kulturelles und militärisches „goldenes Zeitalter“ und besiegte die Spanische Armada.
5. Maria Theresia: Reformierte die Habsburgermonarchie grundlegend und behauptete ihre Macht trotz vieler Kriege.
6. Katharina die Große: Erweiterte das Russische Reich massiv und machte Russland zu einer europäischen Großmacht
7. Victoria: Unter ihr erreichte das britische Empire seine größte Macht und Ausdehnung.
Sommerträume
Robert Schumann der romantische Musiker wohnte in Heidelberg in der Hauptstraße 160 aber vorher in der Seminarstraße an der Ecke Schulstraße. Von dort schrieb er seiner Mutter eine Postkarte nach Hause. Er schaute auf das Collegium Academicum ein schönes Renaissance Gebäude dort, was aber in seiner wechselhaften Geschichte zu Robert Schumann Zeiten gerade eine Irrenanstalt war, aus der irre Schreie herauskamen.
Postkarte Schumanns an seine Mutter: „Hinter meiner Strasse das Dröhnen der Jesuitenkirchen-glocken, vor meinem Fenster die Schreie der Verrückten, o Mutter, ich weiss nicht, ob ich katholisch oder verrückt werden soll.“ Letzteres wurde schließlich sein Schicksal. Zuvor jedoch komponierte er noch wunderschöne Melodien, darunter die „Träumerei“, die wie geschaffen ist für einen stillen, warmen Sommerabend. Ja, wir möchten künftig jedem Brief ein Musikstück beifügen, das Sie während des Lesens hören können. Heute ist es Robert Schumann, geboren 1810 und gestorben am 29. Juli 1856. Auch er starb im Hochsommer.
Wie bist du darauf gekommen,
wie kamen die Töne dir bei,
wo aufgestiegen, erglommen
F-dur, die Träumerei?
War es die Frühe, die Leere,
in der die Träume vergehn,
oder war es die Nacht, die schwere,
in der die Träume geschehn?
Waren Stunden, tränenerbebende,
oder Stunden des Glückes dein – der
eine alles-zusammen-erlebende
muss es gewesen sein,
noch heute sendet sie Streifen
aus Einst und Immer und Nie,
wenn wir im Radio greifen
F-Dur, die Rêverie.
Gottfried Benn (1886-1956)
Liebe Patientinnen und Patienten,
Ich laden Sie herzlich zu einem Kurs im Autogenen Training ein. Diese Kurse führen wir seit über 45 Jahren durch, mit dem Ziel, Ihre Leistungsfähigkeit zu steigern, Ihre Abwehrkräfte zu erhöhen und Ihre Lebensfreude zu mehren, ganz auf natürlichem Weg. Sie lernen loszulassen, abzuschalten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wir führen Sie behutsam in die Kunst der Meditation.
Gelernt wird gemeinsam in einer kleinen Gruppe, die sich acht Abende lang einmal pro Woche trifft. Im Winter findet der Kurs dienstags um 18:30 Uhr in der Praxis statt, im Sommer donnerstags um 17:00 Uhr im Heidelberger Schlossgarten. Die Kosten werden von allen Krankenkassen übernommen, sowohl gesetzlichen als auch privaten. Kommen Sie und erleben Sie es selbst. Anmeldung unter 0175-2060123.
* Hier in der Unteren Neckarstraße steht das wohl schmalste Haus in Heidelberg.
Oder gibt’s noch ein schmaleres?